SCHUETZENVEREIN 1927ev - DOSSENHEIM
SCHUETZENVEREIN  1927ev - DOSSENHEIM

Stand: 19.04.18

* Schnupperkurse

* Mitgliederwerbung (siehe unter Schießsport)

* Wettkampfergebnisse (siehe unter Wettkämpfe)      

Schützenhaus Dossenheim

mit

IL CARPACCIO

Ristorante & Pizzeria

Öffnungszeiten Schützenhaus siehe Rubrik Schießsport

 

Öffnungszeiten und Telefon IL CARPACCIO siehe Rubrik Gaststätte

 

 

Osterschießen 2018

OSTERSCHIESSEN 2018

Unser traditionelles Osterschießen lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gäste in unser Schützenhaus. Gäste im Alter von 10 bis 80 Jahren bemühten sich, das berühmte "Schwarze" auf der Zielscheibe zu treffen, um einen Preis zu gewinnen. 540 Ostereier und sehr viele schnell vergriffene kleine Sachpreise konnten von den treffsicheren Schützinnen und Schützen mit nach Hause genommen werden.

Schön waren die vielen Gespräche mit Stammgästen und neuen Gästen, die sich für den Verein, die Sportanlagen und den Schießsport interessierten. Sie haben erfahren, daß in unserem Verein der Sport ernsthaft betrieben wird. Bei uns wird nicht „rumgeballert“, es geht streng nach den sportlichen Regel des Sportschießens. Die von unserem geschätzten Schießleiter/-lehrer Horst Werner eingerichtete neue Blasrohrschießanlage und der Stand für das Bogenschießen fanden besonderes Interesse. Ebenso konnte unsere Kleinkaliber-Schießanlage ausprobiert werden. Für die Jüngsten stand unsere LASER-Gewehranlage zur Verfügung.

Wer sich gerade nicht in der Schießhalle befand, konnte sich mit Kaffee und Kuchen stärken oder einen Besichtigungsgang durch unsere modere und gepflegte Sportanlage machen.

Die Vereinsleitung bedankt sich bei allen Helfern, Mitgliedern, Gästen und Freunden, bei den Schützendamen für die gespendeten Kuchen, sowie bei den Spendern der Ostereier.

Unser Osterschießen war wieder ein voller Erfolg für unseren Verein.

Der Vorstand

 

Pressebericht Rhein-Neckar-Zeitung vom 06.April 18, Nr. 79

Das neue Blasrohr war ein Volltreffer

Beim Schützenverein konnten Neugierige verschiedene Disziplinen ausprobieren – Andrang war groß

Dossenheim. (dw) Eine Erfindung des Schützenvereins ist dasBlasrohrschießen fürwahr nicht. Aber der Dossenheimer Verein gehört zu den wenigen in der Region, die diese alte Technik neuerdings als Sportart anbieten. Im Schützenhaus gab es nun die Gelegenheit, die archaische Waffe in zeitgemäßer Ausführung auszuprobieren. Die vereinseigenen Blasrohrewurden beim Ostereierschießen gleich mehrfach an die Lippen gesetzt. Horst Werner hatte die Ausrüstung „seinem“ Schützenverein anlässlich seines eigenen Geburtstags zum Geschenk gemacht.

Das Blasrohr wird vornehmlich von indigenen Völkern, etwa in Südamerika oder Indonesien, zur Jagd benutzt. Doch auch in Deutschland ist es auf dem Vormarsch: In bayerischen Schützenvereinen hat sich die familientaugliche und erschwingliche Sportart schon lange durchgesetzt. Dort hatte der Dossenheimer Werner den Sport auch kennengelernt und war begeistert. Denn ans Blasrohr dürfen schon unter Zwölfjährige. Die Distanz zur Zielscheibe ist für sie mit fünf Metern am geringsten. Mit zehn Metern stehen die 18- bis unter 65-Jährigen am weitesten weg. Ab 66 Jahren und zwischen 13 und 17 Jahren sind die Schützen sieben Meter entfernt. Die Länge der Rohre variiert innerhalb zweier Klassen: bis 1,2 Meter und zwischen 1,2 und 1,6 Meter.

Die Schießtechnik ist einfach beschrieben: Beim Blasen muss man Druck aufbauen, um den Pfeil ideal beschleunigen zu können, damit er sein Ziel sicher erreicht. Die Luft soll aus dem Bauch kommen, damit der Oberkörper ruhig und das Ziel im Visier bleibt. Werner erklärte den Besuchern zwar alles, doch in erster Linie ging es ums Ausprobieren.

„Reinspucken kann man nicht“, scherzte ein junger Mann, der nach einem gescheiteren Versuch mitten ins „Herz“ traf. Er besuchte erstmals einen Schützenverein und schien ausgesprochen angenehm überrascht. „Das hier hat nichts mit Rumgeballer zu tun“, sah er das gängige Klischee widerlegt. Vielmehr fand er den Schießsport interessant.

Auch die kleinen Besucher hatten ihren Spaß im Schützenhaus: Während Tim das Zielen mit dem Lichtgewehr ein kleines bisschen besser fand, war seine ältere Schwester Jana vom Blasrohr angetan. Der Luftballon als Zielobjekt hatte ihr besonders gefallen. Und Tim und Janas Mutter fühlte sich an ihre Kindheit erinnert: Das Eierschießen kenne sie aus eigenen Kindertagen aus der Pfalz, sagte eine Besucherin. Mit ihrer eigenen Familie besuche sie daher seit einigen Jahren reihum vergleichbare Veranstaltungen. Das Angebot in Dossenheim sei das breiteste. Denn zudem konnte das Lichtgewehr getestet und der Umgang mit Pfeil und Bogen erprobt werden.

Und natürlich das Luftgewehr. Denn mit diesem wird das Ostereierschießen traditionell ausgetragen. Je näher der Schuss am Zentrum der Scheibe landete, umso mehr Eier durften die Teilnehmer am Ende mit nach Hause nehmen. Außer, sie tauschen hartgekochte Eier gegen einen der vielen Sachpreise, die dem Schützenverein gespendet wurden. Deren Mitglieder waren jedenfalls sehr zufrieden. Die mit viel Aufwand organisierte Veranstaltung wurde mit entsprechender Resonanz belohnt. Zahlreiche Besucher waren vorbeigekommen.

Heidelberg vom Freitag, 6. April 2018, Seite
Horst Werner (r.) hat das Blasrohrschießen nach Dossenheim gebracht. Foto: Alex

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Schützenverein 1927 e.v. Dossenheim