SCHUETZENVEREIN 1927ev - DOSSENHEIM
SCHUETZENVEREIN  1927ev - DOSSENHEIM

Seiteninhalte:

 -  Geschäftsführender Vorstand

 -   Auszug aus der Vereinschronik

 -  Unsere Schießanlage heute

 -  Schießsportdisziplinen

 

Geschäftsführender Vorstand (bis März 2018)

 

Vorsitzender OSM Helmut Schmitt   Tel.:  06221 - 863 728

2. Vorsitzender Rouven Stippinger    Tel.:  06203 - 863 977 4

Schatzmeister Dieter Schmich          Tel.:  06221 - 862 447

Schriftführer Bernd Lenz                   Tel.:  06221 - 869 623

Sportleiter Rainer Weismehl              Tel.:  06221 - 861 037

 

Unser Verein ist gemeinnützig, politisch und konfessionell neutral. Er dient der Pflege und Ausübung des Schießsports und ist Mitglied des Deutschen Schützenbundes, des Badischen Sportbundes und des Badischen Sportschützenverbandes.

 

 

AUSZUG VEREINSCHRONIK Schützenverein 1927 e.V. Dossenheim

(Bernd Lenz)

 

Unser Schützenverein wurde am 07.03.1927 von Jakob Riedling und Valentin Weymann sowie einigen Dossenheimer Bürgern im Gasthauses „Zur Bergstraße“ gegründet. Ziel des Vereins war die Durchführung des Schießsportes und der Geselligkeit.

Da noch kein eigenes Schützenhaus vorhanden war, wurde das Übungsschießen bei unserem Nachbarverein in Handschuhsheim durchgeführt. Schon in kurzer Zeit hatten sich viele Schießsportbegeisterte unserem Verein angeschlossen. Der Bau einer eigenen Schießanlage wurde erforderlich.

Am 01.04.1933 wurde ein Gelände im Gewann „Dürreäcker“ in Sportplatznähe für 1,10 Reichsmark pro qm gekauft. Unter der Regie des 1. Vorsitzenden OSM Valentin Weymann wurde ein kleines, aber schmuckes Schützenhaus mit einer 50 m-Schießanlage gebaut. Alle Mitglieder halfen mit und am 27.05.1933 fand die Standeinweihung statt. Nun entwickelte sich ein aktives Vereinsleben. Eigener Ausschank von mitgebrachten Getränken war damals üblich.

 

Das Kriegsende traf unseren Verein besonders hart. Die Gewehre mussten abgeliefert oder zerstört werden. Das Vereinsvermögen wurde beschlagnahmt. Nach langwierigen Verhandlungen konnten wir am 20.01.1950 das Schützenhaus im Rahmen einer Veranstaltung wieder in Besitz nehmen.

Trotz der geringen Standkapazität konnten unsere Schützen viele Kreismeistertitel erringen und erreichten auch bei den Landes- und Deutschen Meisterschaften hervorragende Platzierungen.

 

1968 konnten wir von der Gemeinde ein Nachbargrundstück langfristig pachten. Das alte Schützenhaus wurde nach Osten verlängert. Die Aufenthaltsräume wurden vergrößert und eine zeitgemäße Toilettenanlage eingerichtet.

Eine Schießhalle, die Erste ihrer Art im Schützenkreis Heidelberg, für 16 Luftgewehr- und Luftpistolenstände, wurde auf nördlicher Seite des Schützenhauses errichtet. Gleichzeitig wurde die alte Schießanlage umgebaut und 4 Pistolen- 5 Zimmerstutzen- und 4 Kleinkaliberstände neu untergebracht.

Durch diese Schießanlagen verfügte unser Verein über ausreichende Möglichkeiten zum Trainieren. Die sportlichen Erfolge blieben nicht aus und in allen Waffenarten konnten wir in den Folgejahren hervorragende Ergebnisse erzielen.

Die Gemeindeverwaltung hat 1975, in dankenswerter Weise, ein Grundstück südlich des Schützenhauses dem Verein in Erbpacht überlassen. Der erst 30-jährige neu gewählte OSM Helmut Schmitt übernahm das vorgeplante, große Bauvorhaben als Hypothek. Ihm gelang es die Mitglieder zu aktivieren. Nach über 3,5 Jahren Bautätigkeit endete dieser Bauabschnitt mit der Einweihung 1979.

 

Nun ließen sich größere Wettkämpfe und Meisterschaften reibungslos abwickeln. Einer sportlichen- und gesellschaftlichen Weiterentwicklung des Vereines wurden somit alle Voraussetzungen gegeben. Das zeigt auch, dass ab 1979 auf unseren Anlagen die Kreis- und Landesmeisterschaften in der Disziplin Armbrust durchgeführt werden.

 

1986 fiel ein Schatten auf unseren Verein. Im Rahmen der Planung des „Baugebietes West“ Dossenheim belegte das Kreisbauamt Heidelberg die nördlichen Grundstücke mit einer Baulast. Die Lärmemission der Schießanlage musste durch geeigneten Umbau reduziert werden.

Es entstand wieder ein Bauteam, das den größten Umbau in der Vereinsgeschichte in die Wege leitete. Zu dieser Zeit ahnte noch keiner, dass dieser Umbau nach langer Planungsphase am 08.02.1997 begann und mit Fertigstellung der neuen Pistolenhalle, der neuen Luftgewehrhalle und der Schützenhalle endete.

 

 

Unsere Sportschießanlage

Unsere Schießsportanlage ist eine der größten und modernsten Anlagen des Sportschützenkreises 5 Heidelberg. Beheizte Hallen sowie halboffener Schießstand ermöglichen einen ganzjährigen Sportbetrieb. Neu ist der Erwerb zweier Lasergewehre, mit denen wir die Jugendarbeit unterstützen wollen.

Stand 10m mit 14 Stationen (incl. Zuganlage) für Luftgewehr/Luftpistole/Armbrust

Das Schießen mit diesen Waffen erfordert vom Schützen höchste Konzentration

 

Sportluftpistole

Beispiel: Sportluftpistole

Waffe: Luftpistolen (dazu zählen auch Luftdruckpistolen, die zum Antrieb kalte Gase verwenden) jeder Art Kaliber 4,5 mm. Die äußeren Maße dürfen 200 mm Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten. Das Gewicht maximal 1,5 kg inkl. Laufbeschwerung Das Abzugsgewicht beträgt mindestens 500 g, Stecher und Rückstecher sind nicht erlaubt. Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden.

Munition: Handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber 4,5 mm.

Scheiben: Durchmesser der 10 = 11,5 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 8 mm

Entfernung: 10 m

Anschlag: stehend freihändig

Programme: 20 Schuss in 40 Minuten, 40 Schuss in 75 Minuten, 60 Schuss in 105 Minuten inklusive Probeschüsse.

Anmerkung: International schießen Männer 60 Schuss und Frauen 40 Schuss.

Sportluftgewehr

Beispiel: Sportluftgewehr

Waffe: Luftgewehre im Kaliber 4,5 mm und einem Höchstgewicht von 5,5 kg, maximal

7,5 Joule Mündungsenergie

Munition: Handelsübliche Geschosse (Diabolo) im Kaliber 4,5 mm

Scheiben: Durchmesser der 10 = 0,5 mm, Ringabstand = jeweils 2,5 mm

Entfernung: 10 m

Anschlag: stehend freihändig ohne Anlehnung und künstliche Stützen

Programme:
a)
Stehend: 20 Schuss in 40 Minuten, 40 Schuss in 75 Minuten, 60 Schuss in 105 Minuten inklusive, Probeschüsse
b) Dreistellung: für Schüler 30 Schuss in 75 Minuten und für Jugend 60 Schuss in 120 Minuten in den Positionen liegend, stehend und kniend

Information: International schießen Männer 60 Schuss und Frauen 40 Schuss.

 

Armbrust

Waffe: Alle Armbruste mit einer maximalen Visierlänge von 720 mm, einem Gesamtgewicht bis zu 6,75 kg und einer Sehnenlänge von maximal 608 mm. Konstruktion der Waffe: Bogen aus Stahl oder Kohle- beziehungsweise Glasfaser, Sehne aus gebündelten Stahldrähten oder Textilfasern, Stahlbahn mit Schlitten.

Pfeile: Aus beliebigem Material mit einem Zylinder aus Stahl mit ungebrochenen Kanten und einem Zylinderdurchmesser von 4,5 mm sowie einer Zylinderlänge von 11 mm.

Scheiben: Wie Luftgewehr

Entfernung: 10 m

Anschlag: stehend freihändig

Programm: 40 Schuss in 90 Minuten einschließlich einer unbegrenzten Anzahl von Probeschüssen. Bei Wettkämpfen bis zur Bezirksmeisterschaft auch 20 Schuss in 50 Minuten einschließlich einer unbegrenzten Anzahl von Probeschüssen.

Stand 18m (Bogenanlage Halle) mit zwei Stationen die vier Bogenschützen gleichzeitiges Schießen ermöglichen

Schießen mit einem Bogen macht sehr viel Spaß und erfordert Konzentration und Ausdauer. Mit solch einem Ergebis geht der Schütze zufrieden und entspannt nach Hause.

Bogensport

Geräte: Compoundbogen (bis maximales Gipfelgewicht 60 pounds) (Bild links) Blankbogen (Bild Mitte), Recurvebogen (Bild rechts).  Pfeile aller Art, außer Jagdpfeile, die die Scheibe beschädigen, sind erlaubt.
Außerdem: Pfeilköcher, Armschutz und Brustschutz.

Anschlag: Der Schütze muss beim Schießen aufrecht stehen, er darf keine Stütze benutzen. Für versehrte Sportler sind Ausnahmen zugelassen.

 

Scheiben und Auflagen: Der Scheibenkörper (Binsen, Stramitplatte oder Ethafoamscheibe) hat die Abmessungen von ≥ 124 cm Durchmesser oder Quadrat. Die Scheibe hat einen Neigungswinkel von 15° und das Zentrum der Scheibe muss sich in einer senkrechten Höhe, gemessen vom Boden, auf 130 cm ± 5 cm befinden. Die Scheibenauflagen müssen eine Kennzeichnung der FITA-Lizenz aufweisen.

FITA-Runde in der Hallel
Entfernung: 18 m 40 cm Ø/dreifach Spot vertikal

 

Für die Jugend und Schüler sind folgende Größen vorgegeben:
Jugend: Entfernung 18 m 40 cm Ø
Schüler A: Entfernung 18 m 60 cm Ø
Schüler B: Entfernung 18 m 80 cm Ø


 

Bogenwettbewerbe

Klassenbezeichnung

Altersbereich

Klassennummer

Herrenklasse

21 – 49

10

Damenklasse

21 – 49

11

Schülerklasse A männlich

13 – 14

20

Schülerklasse A weiblich

13 – 14

21

Schülerklasse B männlich

11 – 12

22

Schülerklasse B weiblich

11 – 12

23

Jugendklasse männlich

15 – 17

30

Jugendklasse weiblich

15 – 17

31

Juniorenklasse

18 – 20

40

Juniorinnenklasse

18 – 20

41

Herren-Altersklasse

50 – 65

50

Damen-Altersklasse

50 – 65

51

Seniorenklasse

66 – 70

60

Seniorinnenklasse

> 66

61

Seniorenklasse II

> 71

62


 

Stand 25m mit fünf Stationen (Drehanlage) für Pistole/Revolver/Vorderlader

Bild rechts: Das Schießen mit einem Vorderlader ist für den Schützen aufwendig. Einfüllen des Schießpulvers, Kugel sachgerecht in den Lauf stopfen und dann fehlt noch das Zündhütchen um alles in Bewegung zu setzen. Das besondere Schießvergnügen.

Kleinkaliber Sportpistole

Beispiel:  Kleinkaliber Sportpistole

Waffe: Selbstladende Pistolen mit einem Höchstgewicht von 1400 g gemäß den Sicherheitsvorschriften. Die Abmessungen der Waffe müssen so sein, dass sie in einen Prüfkasten mit den lichten Innenmaßen 300 mm x 150 mm x 50 mm eingelegt werden kann. Abzugswiderstand: 1000 g

Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen Kaliber 5,6 mm (.22 lfb/lr).

Scheiben: Für Präzisionsschießen ist die Scheibe wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m, für Duell wie im Wettbewerb Olympische Scheiben.

Die Scheibengröße ist 50 x 50 cm.
Die Ringe 1 bis 6 sind weiß und die Ringe 7 bis 10 schwarz dargestellt.
Der Durchmesser der 10 beträgt 50 mm; der Durchmesser der Innenzehn 25 mm.
Die Ringbreite der Ringe 1 bis 9 beträgt 50 mm

Entfernung: 25 m

Anschlag: stehend freihändig, Duell (Fertighaltung*).

Programme: Das Wettkampfprogramm besteht aus je einem Durchgang Präzision- und Duellschießen zu je 30 Schuss.
a) Präzisionsschießen: Sechs Serien zu je fünf Schuss in fünf Minuten.
b) Duellschießen: Für jede der sechs Serien zu je fünf Schuss werden die Scheiben fünfmal für je drei Sekunden dem Schützen zugedreht und für jeweils sieben Sekunden weggedreht.

Bei jeder Zudrehung der Scheibe darf nur ein Schuss abgegeben werden. Die Schießzeit wird vom Augenblick des Zudrehens bis zum Augenblick des Wegdrehens der Scheibe gerechnet.

*Fertighaltung: Fertighaltung für die Wettbewerbe Olympische Schnellfeuerpistole, Sportpistole Duell / Zentralfeuerduell und Standardpistole (20 und 10 Sekunden). Der Schütze senkt den Arm um mindestens 45 Grad aus der Waagerechten. In dieser Haltung erwartet der Schütze das Zudrehen der Scheibe/Scheiben oder das Signal zum Schießen, ohne den Arm zu beugen oder zu bewegen. In dem Augenblick, in dem sich die Scheibe zu drehen beginnt, darf der Schütze die Pistole bewegen.

 

Großkaliber Sportpistole

Waffe: Pistole (9mm und 45.) (Bild links)- ACP / Revolver (.357 Mag und .44 Mag) (Bild rechts)
Zugelassen sind Pistolen und Revolver in verschiedenen Wertungsklassen mit einem Maximalgewicht von 1500 g, Abzugsgewicht mindestens 1000 g. Magazin-/Trommelkapazität mindestens fünf Patronen.

Munition: Handelsübliche (auch selbstgeladene) Munition, die den geforderten Mindestimpuls (MIP) erreicht, die Munition muss waffentypisch sein (das heißt für Pistolen Patronen ohne Rand, für Revolver Patronen mit Rand).

Entfernung: 25 m

Scheiben: Dreh- oder Standscheiben

Anschlag: stehend freihändig. Die Waffe darf mit zwei Händen gehalten und im Voranschlag geschossen werden.

Programme:
a)
40 Schuss - bestehend aus zwei Durchgängen zu je 20 Schuss, vier Serien zu je fünf Schuss in 150 Sekunden pro Serie. Scheibe wie Freie Pistole 50 m.
b) Vier Serien zu je fünf Schuss in je 20 Sekunden pro Serie. Scheibe wie Olympische Schnellfeuerpistole

     25 m

Vorderlader

Beispiel: Vorderladerpistole

<Beispiel: Vorderladergewehr

Waffe: Originalwaffen, soweit sie den Regeln entsprechen und deren Nachbauten, die einem zugelassenen Original entsprechen.

Ladung: Nur fabrikmäßig hergestelltes Schwarzpulver. Aus Sicherheitsgründen dürfen nur abgepackte Ladungen verwendet werden. Als Richtmaß für die Ladung gilt:

für Langwaffen: 0,25 g Schwarzpulver pro mm Kaliber und für Kurzwaffen 0,1 g Schwarzpulver pro mm Kaliber. Als Material für die Geschosse darf nur Weichmetall verwendet werden.

Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 25 mm

Kugelwettbewerbe:
a) Perkussionsrevolver 25 m stehend, Geschossform beliebig.
b) Perkussionspistole 25 m stehend, Geschoss nur Rundkugel.
c) Steinschlosspistole 25 m stehend, Geschoss nur Rundkugel.

Programm: 15 Schuss in 40 Minuten, vorher unbegrenzte Anzahl von Probeschüssen in 10 Minuten.

Stand 50m/30m/15m mit 10 Stationen (Zuganlage) für Kleinkaliber Sportgewehr/Freie Pistole (50m)/Armbrust (30m)/Zimmerstutzen (15m)

Kleinkaliber Sportgewehr

Beispiel: KK Sportgewehr

Waffe: Kleinkalibergewehre (Einzellader) jeder Art mit einem Kaliber von maximal 5,6 mm (.22 lfb/lr) und einem Höchstgewicht von 8 kg. Abzug und Schäftung sind beliebig. Laufbeschwerung innerhalb des zulässigen Gesamtgewichtes ist erlaubt. Daumenauflage und verstellbare Kolbenklappe sind gestattet.

Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb/lr).

Scheiben: Durchmesser der 10 = 10,4 mm, Ringabstand = jeweils 8,0 mm

Entfernung: 50 m

Anschlag:
a)
Dreistellung: Je 1/3 des Schusspensums liegend, stehend und kniend.
b) Liegend: Gesamtes Schusspensum im Anschlag liegend.

Programme:
a)
Dreistellung: 60 Schuss -  je 20 Schuss kniend, liegend, stehend. Gesamtschießzeit: 150 Minuten inkl. Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 135 Minuten inklusive Probeschüsse.
b) Liegend: 60 Schuss. Gesamtschießzeit: 90 Minuten inkl. Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 75 Minuten.

Anmerkung: Beim liegenden und knienden Anschlag ist die Zuhilfenahme eines Gewehrriemens gestattet, im knienden Anschlag darf außerdem eine Kniendrolle unter den Spann des Fußes gelegt werden.

Freie Sportpistole

Beispiel: Freie Sportpistole

Waffe: Alle Pistolen und Revolver des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb/lr). Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden. Der in beliebiger Form nach der Hand des Schützen gearbeitete Griff darf die Hand nur bis zur Handwurzel umschließen. Der Griff darf keinerlei Verlängerungen haben, die über das Handgelenk hinausragt und so als Stütze dienen könnte.

Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb/lr)

Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 25 mm

Entfernung: 50 m

Anschlag: stehend freihändig.

Programm: 60 Schuss in 120 Minuten oder 40 Schuss in 90 Minuten inklusive Probeschüsse.

Armbrust 30m

Internationale Bedingungen

Waffe:  Alle Armbruste mit einer maximalen Visierlänge von 720 mm, keine Gewichtsbeschränkung.

Konstruktion der Waffe:  Bogen aus Stahl oder Kohle- beziehungsweise Glasfaser, Sehne aus gebündelten Stahldrähten oder Textilfasern, Stahlbahn mit Schlitten.

Bolzen:  Aus beliebigem Material mit einem Zylinder aus Stahl mit ungebrochenen Kanten und einem Zylinderdurchmesser von 6 mm sowie einer Zylinderlänge von 15 mm

Scheiben:  Ringdurchmesser der 10 = 6 mm, Ringbreite = 6 mm, Spiegeldurchmesser = 114 mm

Entfernung:  30 m

Anschlag:  stehend freihändig und kniend freihändig.

Programm:  60 Schuss, davon je 30 stehend und kniend in jeweils 90 Minuten einschließlich maximal 10 Probeschüsse je Anschlagsart. Bei Wettkämpfen bis zur Bezirksmeisterschaft auch 30 Schuss je Anschlagsart in insgesamt 105 Minuten; einschließlich einer unbegrenzten Anzahl von Probeschüssen.

 

Nationale Bedingungen

Waffe:  Alle Armbruste mit einer maximalen Visierlänge von 720 mm, keine Gewichtsbeschränkung.

Konstruktion der Waffe: Bogen aus Stahl oder Kohle- beziehungsweise Glasfaser, Sehne aus gebündelten Stahldrähten oder Textilfasern, Stahlbahn mit Schlitten.

Bolzen:  Aus beliebigem Material mit einem Zylinder aus Stahl mit ungebrochenen Kanten und einem Zylinderdurchmesser von 6 mm sowie einer Zylinderlänge von 15 mm.

Scheiben:  Die Scheibe hat 6 Ringe. Ringdurchmesser der 6 = 20 mm, der 5 = 10 mm, der 1-4 = 15 mm

Entfernung:  30 m

Anschlag:  Stehend freihändig

Programm:  20 Wettkampfschüsse einschließlich maximal 10 Probeschüsse in maximal 60 Minuten.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Schützenverein 1927 e.v. Dossenheim